Mit der Kriegserklärung von Russland an die Ukraine und dem militärischen Einmarsch in und Angriff auf die Ukraine löst Wladimir Putin weltweit Sorge und Entsetzen aus. Für die Rechtfertigung greift er auf ein Narrativ zurück, nachdem die Ukraine schon immer ein Teil Russlands gewesen sei. Doch der Konflikt mit Russland um die ukrainische Unabhängigkeit reicht bis ins Mittelalter zurück.

Die Historikerin Prof. Ricarda Vulpius zeichnet in ihrem Online-Vortrag Die Geschichte der russisch-ukrainischen Beziehungen den Konflikt nach und nimmt dabei auch die Geschichte des russischen Imperialismus in den Blick. Die Veranstaltung steht als Aufzeichnung zur Verfügung und wird am Ende dieser Woche in der Mediathek zur Verfügung stehen.

Ricarda Vulpius ist Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Münster. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die russländische Imperiumsgeschichte sowie die Geschichte der Ukraine und ihre Verflechtungen.