Regionale Filmtage

Das Thema „Flucht und Vertreibung heute“ wird in Form von aktiver Filmarbeit bearbeitet. Im Rahmen einer Projektwoche produzieren die Teilnehmenden mindestens einen kurzen Film, wobei das Genre frei gewählt werden kann (z. B. Kurzspielfilm, Dokumentation/Reportage oder Musikvideo). 
Die Regionalen Filmtage sind ein Projekt des NLQ und der AEWB zur Förderung politischer Bildung in Schulen in Zusammenarbeit mit den „Demokratiezentren der niedersächsischen Erwachsenenbildung“ und den Medienzentren des Landes Niedersachsen.

Am ersten Tag der Projektwoche wird sich mit dem Thema „Flucht und Vertreibung heute“ beschäftigt, indem sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema filmisch annähern. Hierzu erfolgt eine Einführung in die filmische Arbeit durch Anleitung der Medienpädagogin. Es werden Kenntnisse bzw. Grundlagen der Filmarbeit vermittelt. Danach gehen sie beispielsweise mit ihren Smartphones auf Erkundung, inwiefern sie mit dem Thema in ihrem Alltag in Berührung kommen.

Am zweiten Tag wird ein individueller Zugang zum Thema erarbeitet. Dazu findet eine Begleitung durch Trainer aus dem Bereich der politischen und interkulturellen Bildung der VHS statt. Hierbei stehen persönliches Empfinden und eigene Alltagserfahrungen sowie die filmischen Arbeiten vom Vortag im Mittelpunkt. Nach einer Einführung in die Erstellung von Drehbuch und Storyboard planen die Schülerinnen und Schüler die Verfilmung ihrer Ideen.

Am dritten und vierten Tag produzieren die Teilnehmenden in ihren Gruppen ihre Filme. Dabei werden sie von der Medienpädagogin begleitet und unterstützt. 

Der fünfte Projekttag ist dem Filmschnitt und der Nachbearbeitung der Filme gewidmet, mit dem Ziel, dass diese möglichst „vorführfertig“ sind.
Die während der Projektwoche entstandenen Filme werden bei einer Abschlussveranstaltung (27.09.2017) anderen Schülerinnen und Schüler der eigenen Schulen, den Eltern, Lehrerinnen und Lehrer der Schulen, aber auch Personen aus anderen interessierten Schulen vorgestellt. 

Die Abschlussveranstaltung bietet einerseits den Teilnehmenden der Projektwoche die verdiente Würdigung ihres Engagements und gleichzeitig eine Bühne, um ihre Produktionen zu zeigen. Andererseits dient die Veranstaltung dazu, mit anderen Schülerinnen und Schüler über das behandelte Thema ins Gespräch zu kommen. Neben der Präsentation der Filme finden moderierte Filmgespräche mit den beteiligten Schülerinnen und Schüler statt, in denen sie ihre Motivation und ihre Gedanken zum Thema/ zu ihrem Film und ihre Erfahrungen schildern.

Das Bildungshaus Wolfsburg, also die Volkshochschule und das Medienzentrum der Stadt, beteiligt sich an den diesjährigen Regionalen Filmtagen der AEWB und des NLQ. Das zentrale Thema ist dabei „Flucht und Vertreibung heute“. Die  Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich durch Filmarbeit mit der Thematik auseinanderzusetzen (z. B. Berührungspunkte im Alltag). Das Angebot umfasst ein geleitetes Projektwochenangebot für Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen und beinhaltet themenbezogene politische Bildung, produzierende Filmarbeit und eine anschließende Präsentation der hergestellten Filme mit moderierter Diskussion.

Die Projektwochen finden an der Hauptschule Vorsfelde (21. – 25.08.2017, vormittags) sowie der Heinrich Nordhoff Gesamtschule (11. – 15.09.2017) statt.

Kontakt

Annika Naber
Programmbereichsleitung
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E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailannika.naber(at)vhs-wolfsburg(dot)de