VHS Wolfsburg: Mitglied im Netzwerk "Demokratiezentren der niedersächsischen Erwachsenenbildung"

Die Volkshochschule Wolfsburg ist Mitglied im Netzwerk "Demokratiezentren der niedersächsischen Erwachsenenbildung". Dieses wird gefördert und koordiniert von der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung.

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur beauftragte in 2012 die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Bildungsmaßnahmen gegen Rechtsextremismus und für Toleranz, Demokratie und Vielfalt zu organisieren. Das "Zentrum Demokratische Bildung" in Wolfsburg und die "Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt" unterstützten mit fachlicher Beratung das Vorhaben und entwickelten die Idee der Demokratiezentren.
"Auch wir möchten ein Zeichen setzen und mit einem vielfältigen Bildungsangebot dem Rechtsextremismus keinen Nährboden in Wolfsburg bieten", erklärt VHS Geschäftsführerin Dr. Birgit Rabofski. Mit Projekten, Vorträgen, Ausstellungen und Workshops, die im Rahmen dieses Netzwerkes vom Land unterstützt werden, sollen Toleranz und Weltoffenheit in dieser Stadt vermittelt und erlebbar gemacht werden. Wolfsburgerinnen und Wolfsburger sollen das nötige Rüstzeug an die Hand bekommen, um ihr Demokratie- und Toleranzverständnis zu stärken. 
"Die VHS Wolfsburg wurde im September 2012 Mitglied des Netzwerkes "Demokratiezentren der niedersächsischen Erwachsenenbildung". Die sieben Demokratiezentren im Land sollen auf lange Sicht intensiver zusammenarbeiten und Konzepte entwickeln, um das Engagement und die Wirkung der Demokratiebildung zu intensivieren", erklärt die Geschäftsführerin. So wird flächendeckend in Niedersachsen ein Band der Demokratie geknüpft und der Widerstand gegen den Rechtsextremismus aufgebaut. Die Volkshochschule Wolfsburg versteht sich als aufgeschlossener Kooperationspartner und strebt mit Institutionen, Vereinen und Unternehmen in der Region einen regen Austausch an. "Akzeptanz und Respekt, Toleranz und Weltoffenheit sind in unserer heutigen Gesellschaft wichtige Prämissen. Besonders in der Gemeinschaft sind diese Werte zu vertreten und in Form von Bildungsangeboten zu vermitteln. Dies ist nicht nur Aufgabe eines Einzelnen, sondern sollte Aufgabe eines Netzwerkes sein, " fordert Dr. Birgit Rabofski.